Europa laeuft die Zeit davon!

Schnelles Handeln ist gefordert!

Europa hat nun nicht mehr viel Zeit um “bankrotte” EU-Mitgliedstaaten waehrungsmaessig auszugrenzen und sich auf die “Eckpfeiler”-Staaten, wie Italien und Spanien zu konzentrieren. 

Je schneller diese waehrungsmaessige Ausgrenzung mit den Konsequenzen nicht mehr aus Bruessel EURO schoepfen zu koennen und allein mit dem national erwirtschafteten Bruttosozialprodukt auskommen zu muessen, um so schneller wird der EURO nachhaltig “gesunden”!

Da dies nicht ohne Zustimmung Griechenlands erfolgen kann, muss Bruessel mit einer “Einmalabfindung” sich aus dem Engagement Griechenland losloesen mit der Bedingung, dass man dort zur alten Waehrung zurueckkehrt und auf neuen Subventionszahlungen jeglicher Art verzichtet.

China wird erst dann in den EURO investieren, wenn ein “Mechanismus” gefunden und praktiziert wird sich von diesen Staaten abzugrenzen. Siehe dazu meinen Blog http://china-wird-in-den-euro-investieren.blogspot.com/

Italien und Spanien benoetigen dringend Stuetzungshilfen auf verschiedenen Gebieten um nicht abzustuerzten! 

Ich moechte meine Ratschlaege in Erinnerung rufen:

EURO-Problem und Loesung:

Europa steckt tief in der Krise.

Man muss weder ein Hochschul-Studium absolviert noch hoehere Mathematik studiert haben um das erkennen zu koennen. Allein das Einmaleins nach Adam Riese und ein gesunder Menschenverstand genuegt.

Dies ist nun allen klar geworden.

Das Anwachsen der Schulden zu begrenzen geht in die richtige Richtung, ist aber nicht der richtige Weg.

Die praktizierte Strategie basiert auf einem stetigen Wachstum und ist aus diesem Grund ein gefaehrlicher Weg.

Das diese Politik  zu einer Belastung der kommenden Generationen fuehrt ist ein anderes Thema auf das ich hier nicht naeher eingehen will.

Ziel muss der Abbau von Schulden sein.

Die einzelnen Euro-Laender haben sich hoch verschuldet und sind nicht in der Lage die Kredite mittel- noch langfristig zurueckzuzahlen.

Dass die Rating-Agenturen nun mit der Herabstufung der Bonitaet drohen und teilweise schon wahrgemacht haben, ist eine logische Schlussfolgerung fuer die Beurteilung einer Misswirtschaft.

Wer ueber seine Verhaeltnisse lebt, wird sobald seine Glaeubiger nicht mehr mitmachen, sparen  und seine Ausgaben auf die Einnahmen begrenzen muessen.

Die Aufnahme von wirtschaftsschwachen Laendern in die Union war willkommen da mit dem Aufbau der Infrastrukturen in diesen Laendern  viel Geld  zu verdienen war. Dass  alles nur mit Krediten zu finanzieren war, ist allen klar gewesen.

Am meisten haben die exportstarken Laender davon profitiert. Federfuehrend haben die Regierungen und die Banken dieses “Pokerspiel” unterstuetzt und gefoerdert obwohl sie wussten, dass diese Schulden nicht fristgerecht zurueckgezahlt werden koennen und nur durch laufend neue Schulden getilgt werden koennen.

Dass nun einzelne Laender, auch noch mit manipulierten Wirtschaftszahlen , vorzeitig in die Union aufgenommen wurden, stellt eine Disqualifizierung der Behoerden in Bruessel dar.

Laender wie Griechenland werden das Fortbestehen der Waehrungsunion verunmoeglichen und zwar aus folgenden Gruenden:

 

-Das reale Wirtschaftswachstum ist zu gering

-Wirkungsvolle Sparmassnahmen sind nicht realisierbar und fuehren zudem in eine Rezession

-Die Zinslast der aufgenommenen und immer teurer werdenden Kredite kann nicht erbracht werden

-Der Verkauf von Staatseigentum wuerde nur zu einem geringen Teil die Schulden reduzieren und ist aus diesem Grund der falsche Weg. Andererseits fehlen aus diesen ertragreichen Unternehmen dann die Einnahmen, welche fuer  den Staatshaushalt benoetigt werden. Unberuecksichtigt  sind hier die sozialen Folgen der Umstellung von Staatsbetrieben in die freie Marktwirtschaft. Dies fuehrt zu mehr Arbeitslosen und speziell bei schwer vermittelbaren Personen. Dies belastet zusaetzlich den oeffentlichen Haushalt. Bei Beruecksichtigung der gesamten Auswirkungen wuerde sich feststellen lassen, dass die wegfallende Zinslast aus den zurueck gezahlten Krediten geringer ausfallen wuerde als die bisher erzielten Ertraege aus diesen Unternehmungen und die Dienstleistungen und Produkte verteuern und somit die Wirtschaft hoeher belasten und die Teuerung ansteigen wuerde. 

Ein teilweiser Forderungsverzicht um das Gleichgewicht herzustellen, wird ebenfalls keine Loesung sein da die Staatsausgaben so stark angewachsen sind, dass sie durch das reale Steuer- und Abgabenaufkommen nicht gedeckt werden koennen.

Fazit:  Ein Fass ohne Boden!

Ein Forderungsverzicht wuerde andererseits die Banken und die Kredit gebenden Laender in die groessten Schwierigkeiten bringen.

Die Herausgabe von Eurobonds wuerde das Problem ebenfalls nicht loesen koennen. Sie wuerde lediglich die Staatsschulden der einzelnen Laender auf Kosten der noch vorhandenen Bonitaet der wirtschaftsstarken Laender nivelieren. Als Folge sind hoehere Zinsen fuer alle Staatsschulden die Konsequenz.

Eine angestrebte Fiskalunion, welche zudem innenpolitische Auswirkungen haette und  die Souveraeitaet der einzelnen Staaten verletzten wuerde,  ist ebenfalls keine nachhaltige Loesung da sie nur in begrenzter Weise Mehreinnahmen schaffen wuerde. Sie wuerde aber in einzelnen Laendern, speziell im Mittelmeerraum helfen den Staatshaushalt besser zu verwalten.

Das langfristige Finanzieren dieser wirtschaftsschwachen Laender und Investitionen um das Wirtschaftswachstum nachhaltig zu erhoehen benoetigt viel  Zeit,  Forderungsverzichte und neue Kredite, welche die uebrige Union belasten und einzelne Laender, wie schon erwaehnt, in groesste Schwierigkeiten bringen wuerde.

Das grosse Problem in Griechenland findet sich in aehnlicher Weise auch in anderen Laendern der Union und ist expliziet.

Was ist also zu tun um den Fortbestand der Waehrungsunion, sprich EURO sicherzustellen?

Einzelne Laender, wie Griechenland muessen teilweise aus der Waehrungsunion ausscheiden. Sie muessen zur eigenen Waehrung zurueck finden und koennen nach der Sanierung ihres Haushaltes sich wieder um eine Vollmitgliedschaft bewerben.

Bei sich neu bewerbenden Staaten ist genauestens zu pruefen, ob die Wirtschaftszahlen auch der Realitaet entsprechen und sich die Gemeinschaft eine Aufnahme aus wirtschaftlichen Ueberlegungen zum gewuenschten Zeitpunkt leisten kann. So sollte auch eine “stufenweise” Eingliederung erfolgen.

Die Ausweitung der Geldmenge, der Ankauf von Staatsanleihen durch die europaeische Zentralbank ist zu stoppen.

Die Herausgabe von Eurobonds ist aufzuschieben bis sich die reale Werthaltigkeit einzelner Staatsanleihen nicht weiter negativ auf die Bonitaet auswirken kann.

Das Aufstocken von “Rettungsschirmen” ist die “Flucht nach vorn” und wird lediglich etwas mehr Zeit schaffen. Es wird aber andererseits zur Herabstufung durch die Rating-Agenturen fuehren und die Staatshaushalte und die Glaubwuerdigkeit in den EURO  weiter belasten.

Werden diese “Ausgrenzungen” nicht kurzfristig durchgefuehrt, droht der Union das scheitern.

Beim Ausbleiben eines genuegenden Wirtschaftwachstums mit dem Risiko einer Deflation ist das “Aus” trotz Zeitgewinn durch Rettungsschirme ebenfalls vorprogrammiert.

Fazit: Es muss also kurzfristig gehandelt werden damit die Glaubwuerdigkeit in den EURO nicht verloren geht und bevor die Rating-Agenturen ihre Vorankuendigungen wahrmachen und die Kosten fuer die noetigen Abschreibungen nicht auch noch durch hoehere Zinsen belastet werden.

Ralf Guenther

Prophet, Visionaer, Berater und Schriftsteller

http://ralf-guenther.blogspot.com

https://jesuschristusmessias.wordpress.com

https://twitter.com/#!/AdamKadmonRalf

 

http://europa-laeuft-die-zeit-davon.blogspot.com/2012/03/schnelles-handeln-ist-gefordert.html

 

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About jesuschristusmessias

Es gibt nur einen allmaechtigen Gott und er hat verschiedene Namen. There is only one Almighty God and he has different names.
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